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Bienenkunde: Die Bienenmade

Auf diesem Bild kann man sehr gut die verschiedenen Entwicklungsstadien der Bienenmaden / Bienenlarven erkennen.

Die Bienenmade ist nur ein Oberbegriff und wird zusätzlich unterteilt in die Rundmade und die Streckmade. Aus dem von der Königin gelegten Ei entwickelt sich eine kleine Made, die sogenannte Rundmade (Rot umkreist). Sie wird die ersten Tage mit Gelee Royale gefüttert.

Das Interessante daran ist, dass jede junge Rundmade, die noch mit Gelee Royale gefüttert wird, zu einer potenziellen Königin herangezogen werden kann. Dazu muss die Rundmade weiterhin mit Gelee Royale gefüttert werden. Wird sie stattdessen mit Pollen versorgt, dann entwickelt sie sich zu einer Arbeiterbiene. Die Rundmaden werden durch das Füttern der Arbeiterbienen immer größer (Grün umkreist).

Nach ein paar Tagen wird die Zelle dann verdeckelt. In der verdeckelten Zelle (Blau umkreist) entwickelt sich die Rundmade weiter zu einer Streckmade. Die Streckmade füllt, wie es der Name verrät, fast den kompletten Zellraum in gestreckter Form aus. Nachdem sich die Streckmade verpuppt hat, beginnt eine Ruhephase in der sich die Puppe zu einer vollständigen Biene entwickelt.

Am 21. Tag ist es dann endlich so weit und die Puppenhaut platzt. Die Biene zernagt von innen den Deckel der Wabenzelle, um nach draußen zu gelangen. Dies kann man hervorragend durch die Sichtscheibe der easyBeeBox beobachten. Dazu werden wir sicherlich in nächster Zeit ein Video veröffentlichen, sobald es uns gelingt das zu filmen.

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